Die Strukturen der Berglandschaft empfinde ich als Reduzierung und Abstraktion von Architektur. Schlussendlich finden die symmetrischen, kristallinen und prismenhaften Formen ihren Ursprung in der Natur. Diese natürlichen Formen, obwohl sie organisch sind, sind geordnet und gehorchen einem streng mathematischen Prinzip.
Diese Arbeit lese ich wie meine vorangehenden Arbeiten als eine Auseinandersetzung mit Raum. Hierbei wird aber die Struktur sehr wichtig. |
Die Form der Kartonkisten, die, schneidet man sie auf und stapelt sie neu zusammen, wiederum in sich eine Anordnung ergeben. Jede Kiste ist nach dem gleichen Schema gefaltet. Dieses sich wiederholende System habe ich mir zunutze gemacht, und wiederum eine neue Struktur entwickelt. Die Oberfläche, hat man keinen Titel oder Bilder die einem zu Assoziationen helfen, bleibt ohne Inhalt.
Erst die darauf projizierten Dias von Kristallen lassen die „Kartonhöhle“ zu einer Gesteinsgrotte werden.
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