Die zwei grossformatigen Bilder sind den Proportionen des Raumes angepasst. Der Betrachter steht scheinbar in der abgebrannten Scheune. Das Licht segmentiert die hintere Wand mit den Schatten der Dachbalken und führt diese in der Perspektive weiter. Im blauen Teppich der Asche blitzen zarte grüne Blätter hervor, aus der Zerstörung wächst wieder Neues, irgendwo sieht man ein leuchtendes Rot, doch ist es nicht die Glut sondern ein rot lackiertes Metall. Kupferne Kabel schwingen sich von den Dachbalken, baumeln in der Luft.
Beim Bild mit dem Holzhaufen stellt sich die Frage wann dieser dahingestapelt wurde. Vor dem Brand wäre das Holz mit abgebrannt, nachträglich macht es aber keinen Sinn in einem verwüsteten Raum Ordnung zu schaffen.
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Aus dem Parkett ragen Strom – und Wasseranschlüsse. Auch sonst ist der Raum reichlich mit losen Stromanschlüssen versehen. Dies hat mich dazu bewogen die zwei Bilder auszusuchen und in Zusammenhang zu bringen. Die Kabel im realen Raum schlagen die Brücke zu den herunterhängenden Kabeln in den Bildern.
Die Spannung wurde dadurch forciert, dass die freien Kabel verlängert, und an einer Stelle zu einer „Peitsche“ geformt wurden. Der Besucher verhält sich vorsichtig, es könnte ja noch Strohm fliessen. |